Wichtiges für Angehörige

Nie ist nur ein Mensch allein betroffen

Wenn ein Mensch an einer Psychose oder an einer Bipolaren Störung erkrankt, nimmt er sich und seine Umgebung verändert wahr. Umgekehrt wird er auch seiner Umgebung fremd und erscheint in all seinen Stärken und Schwächen nicht mehr vertraut. Ob dies nun unvermittelt oder schleichend geschieht, ob Stimmungen und Antrieb beteiligt sind oder nicht – es birgt für die nahen Angehörigen, Partner oder Freunde einen großen Schreck und eine starke Belastung – schon lange bevor Diagnosen oder gar Hilfsmaßnahmen ins Spiel kommen. Je enger das Zusammenleben, desto größer ist die Verunsicherung. Dennoch Vertrautheit zu bewahren und die Familie funktionsfähig zu halten, ist eine große Herausforderung.

Bei der Begleitung seelischer Krisen benötigen Angehörige Gelassenheit und Aufmerksamkeit zugleich, müssen balancieren zwischen Zuwendung und Begrenzung, Mitgefühl und Reflexion. Sie brauchen Halt untereinander, aber auch professionelle Information und Unterstützung. Doch Angehörige sind nicht nur Eltern und Partner. Oft sind auch Geschwister, Kinder oder andere Verwandte betroffen. Vater, Mutter, Schwester, Bruder, Tochter, Sohn, Oma, Opa – jeder Einzelne ist wichtig, um Halt und um Normalität zu geben. Jeder für sich ist aber auch mit besonderen Belastungen, Fragen und Herausforderungen konfrontiert.

In dem Teil „Wichtiges für Angehörige” sollen folgende Aspekte angesprochen werden:

Wenn Sie genaue Informationen zur Früherkennung von Psychosen wollen, können Sie auch unsere Webseiten „Psychosen früh erkennen” besuchen. Wenn Sie Kontakt zu einem Früherkennungszentrum aufnehmen wollen, klicken Sie auf folgenden Link und suchen sich eines in Ihrer Nähe „Hilfen finden”

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