Psychologen haben Psychologie studiert. Psychologie meint wörtlich
„Seelenkunde” und ist die Wissenschaft vom Verhalten, Denken
und Fühlen des Menschen in den verschiedenen Lebensabschnitten. Psychologen
beschäftigen sich also nicht nur mit psychischen Krankheiten, sondern
auch ganz allgemein mit den Gesetzmäßigkeiten des menschlichen
Seelenlebens. Viele Psychologen haben nach dem Universitätsstudium
eine Zusatzausbildung zum „Klinischen Psychologen” absolviert.
Zur Unterstützung der Diagnose können Psychologen Tests zu Leistungsfähigkeit,
Persönlichkeitszügen, Intelligenz oder Stimmungslage durchführen.
Psychologische Behandlungen beschäftigen sich unter anderem mit der
Bewältigung von Stress oder Angst und dem Training von Konzentration
bzw. Gedächtnis. In psychiatrischen Einrichtungen arbeiten Psychologen
häufig im Team mit anderen Berufsgruppen.
Viele Psychologen haben eine Ausbildung in Psychotherapie abgeschlossen,
z. B. in Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, Familientherapie oder Gestalttherapie.
Aufgabe einer Psychotherapie ist es, einerseits psychische Erkrankungen
und andererseits andere psychische Leidenszustände (z. B. nach einer
Scheidung) durch therapeutische Gespräche gezielt zu behandeln.
Wenn Sie auf der Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten sind, gibt
es die Möglichkeit sich an den Bund Deutscher Psychologen (BDP) zu
wenden. Dieser bietet einen Infodienst an (Tel. (0228) 74 66 99, www.psychotherapiesuche.de).
Dort können bundesweit Adressen und Auskünfte für Spezialisierungen
von Therapeuten abgefragt werden.
