Psychotisches Erleben aus Sicht
von Betroffenen

Machen Sie mit bei einer Umfrage zur Untersuchung verschiedener Aspekte von psychotischem Erleben aus Sicht von Betroffenen.
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Verständnis von Psychosen

In dem Teil „Verständnis von Psychosen“ geht es zunächst einmal um einen offenen Zugang des Verstehens von Psychosen und Bipolaren Störungen. Damit ist der Versuch gemeint, sich auf etwas zu besinnen, was eigentlich selbstverständlich ist: eine umfassende und differenzierte Wahrnehmung, die den Menschen nicht ausschließlich als Symptomträger, sondern als Menschen begreift. Der Sinn besteht also darin, mittels philosophischer Überlegungen somatische, psychologische und soziale Aspekte der Erkrankungen zusammenzuführen und in Folge dessen besser zu verstehen – eine Basis für ein offenes Verstehen und eine dialogische Therapie. Der nachfolgende Verständnisteil ist also zugleich Vorbereitung und Ergänzung für die Teile Wissen über Psychosen und Bipolare Störungen.

Es geht dabei u. a. um die Fragen

  • Was hat die Fähigkeit, psychotisch werden zu können, mit dem Mensch-sein zu tun?
  • Worauf greift jemand zurück, der psychotisch wird?
  • Warum trifft es den einen mehr als den anderen?
  • Welche Bedeutung können Psychosen in konkreten Situationen haben?
  • Welche Eigendynamik verstärkt das Problem?
  • Wie ist es möglich, wieder Orientierung zu erlangen?

 

Nachfolgende Informationen sollen

Der „anthropologische“ Ansatz des Verstehens soll die Angst vor Psychosen verringern, ohne sie zu verharmlosen. Er soll den gängigen Vorurteilen entgegenwirken, damit die Erfahrungen leichter zu integrieren sind und Hilfen leichter zugänglich werden.

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